Jahr im Überblick
Umfassende Sanierung des Kraftwerks Silvaplana
Juni
Im Juni erfolgte der erste Spatenstich zur kompletten Erneuerung des Kraftwerks Silvaplana. In mehreren anderen Kraftwerkanlagen wurden Sanierungsarbeiten erfolgreich abgeschlossen.

Die bestehende Wasserfassung des Kraftwerks Silvaplana wurde seit Juni 2025 im Rahmen der Sanierungsarbeiten zurückgebaut und durch eine moderne, ökologischere Anlage ersetzt. Zudem wurden die Überleitung von der Wasserfassung zum Reservoir und ein Teil der Druckleitung neu gebaut. In der Zentrale in Silvaplana wurde die alte Maschinengruppe durch eine neue, effizientere Maschine ersetzt. Auch die Schutz- und Steuerungssysteme erfuhren eine Modernisierung. «Um das Kraftwerk auch in Zukunft sicher und zuverlässig betreiben zu können, investierte Repower 8,6 Millionen Franken», erklärt Projektleiter Andriu Maissen. Die Anlage wird ab Juni 2026 ihren vollen Betrieb wieder aufnehmen.
Erneuerung Kraftwerk Campocologno
Bereits im April 2025 wurde die Erneuerung des Kraftwerks Campocologno abgeschlossen. In der Kraftwerkzentrale wurden beide Kugelschieber und die Leit- und Sekundärtechnik ersetzt. Bei Monte Scala wurde ausserdem die Wasserfassung Saiento teilweise saniert. Insgesamt wurden rund fünf Millionen Franken in die Anlagen investiert. Das Kraftwerk an der Grenze zu Italien ist das älteste Kraftwerk von Repower. Es war 1906 als erstes Kraftwerk von Repower (damals Forze Motrici Brusio) in Betrieb genommen worden.
Erneuerung Kraftwerk Papierfabrik
Die Erneuerung des Kraftwerks Papierfabrik kam 2025 ebenfalls zu einem erfolgreichen Abschluss. In Landquart wurden für insgesamt 1,6 Millionen Franken unter anderem die Turbine und der Generator revidiert. Weiter wurde die gesamte Sekundärtechnik inklusive Niederspannungsverteilung ersetzt.
Teilerneuerung Kraftwerk Klosters
Im Kraftwerk Klosters wurden insgesamt drei Millionen Franken investiert. Im Rahmen eines kompletten Retrofits an Turbine, Kugelschieber und Generator wurde die Maschinengruppe 2 des Kraftwerks umfassend modernisiert. In einer zweiten Phase erfolgte die vollständige Erneuerung der gesamten Sekundärtechnik, die zur Steuerung und Überwachung der Anlage dient. Die Erneuerung der anderen Anlageteile ist für die Folgejahre geplant.
Die hohen Investitionen in Erneuerungen und Sanierungen stehen im Einklang mit der Strategie von Repower, die neben dem Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion auch den Erhalt der bestehenden Kraftwerke vorsieht.