Jahr im Überblick

Solarexpress: Madrisa Solar nimmt als erste Anlage ihren Betrieb auf

September

Die alpine Solaranlage Madrisa Solar im Prättigau hat im September den Teilbetrieb aufgenommen – als erste Anlage in der Schweiz, die im Rahmen des Solarexpress realisiert wird.

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Grosses öffentliches Interesse: Der Projektleiter von Madrisa Solar, Fabio Maurizio, am Tag der offenen Baustelle.

Die erfolgreiche Teilinbetriebnahme von Madrisa Solar markierte einen Meilenstein innerhalb der nationalen Solarexpress-Offensive für dringend benötigten Winterstrom. Seit dem Spatenstich vom 4. Juni schritten die Arbeiten rasch voran. Bereits im September wurde das Jahresziel von zehn Prozent installierter Leistung übertroffen. Noch vor dem witterungsbedingten Baustopp gingen 20 Prozent der Anlage ans Netz.

Repower-Projektleiter Fabio Maurizio streicht als Schlüssel für diesen Teilerfolg die Teamarbeit heraus: «Madrisa Solar ist ein Pionierwerk der Solarkraft. Das hohe Tempo beim Bau verdanken wir dem gut aufgegleisten Projekt der Eigentümer und der verlässlichen Leistung der Unternehmen.» Bauherrin der alpinen Solaranlage oberhalb von Klosters Dorf ist die Madrisa Solar AG. An der Gesellschaft sind Repower, EKZ und die Gemeinde Klosters zu je einem Drittel beteiligt. Für Planung und Umsetzung von Madrisa Solar wird vorwiegend mit regional ansässigen Unternehmen zusammengearbeitet.

Tag der offenen Baustelle

Am 4. Oktober besuchten über 300 Interessierte die Anlage an einem Tag der offenen Baustelle. Sie nahmen an einer Führung durch den Perimeter teil und informierten sich vor Ort und aus erster Hand über die Baufortschritte und Ziele von Madrisa Solar.

Auf rund 2’000 Meter über Meer gelegen, ist Madrisa Solar gezielt auf eine hohe Winterstromproduktion ausgerichtet. Im Endausbau wird sie jährlich bis zu 17 Gigawattstunden Strom erzeugen – über 40 Prozent davon im Winterhalbjahr, wenn der Bedarf an verlässlicher, erneuerbarer Energie besonders hoch ist. Die Solaranlage ist landschaftlich gut in das bestehende Skigebiet eingebettet.

Winterstrom: Vor dem witterungsbedingten Baustopp gingen bereits 20 Prozent
der Anlage ans Netz.
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