Vorwort
Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser
Seit 2021 berichtet Repower in strukturierter Form über ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten. Nachhaltigkeit verstehen wir nicht als kurzfristigen Trend, sondern als langfristigen und kontinuierlichen Prozess, der ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte gleichermassen berücksichtigt und Fortschritte transparent darstellt. In einem Umfeld mit regulatorischen und politischen Unsicherheiten bleibt unser übergeordnetes Ziel bis 2050 Netto‑Null CO2-Emissionen zu erreichen. Damit ist Nachhaltigkeit fest in unserer Governance verankert.
Als Energieunternehmen mit einem starken Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien tragen wir eine besondere Verantwortung für die Auswirkungen auf Boden und Biodiversität. Unsere Anlagen sind gut sichtbar und stehen in Wechselwirkung mit Gesellschaft, Landschaft und Natur. Wir leisten mit Produktion und Verteilung von erneuerbarer Energie und der kontinuierlichen Investition in den Erhalt, die Erneuerung und den Ausbau unserer Produktionsanlagen einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung und damit zur Umsetzung der Energiestrategie des Bundes.
Unsere Mitarbeitenden stehen im Mittelpunkt unseres Handelns. Wir fördern ein inklusives Arbeitsumfeld, investieren in kontinuierliche Weiterbildung und achten auf Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz. Zusätzlich unterstützen wir die Regionen, in denen wir tätig sind, mit diversen Projekten, die zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beitragen sollen. Von unseren Lieferanten verlangen wir Transparenz, um gemeinsam verantwortungsvolle Wertschöpfungsketten sicherzustellen.
Ein besonderes Highlight des vergangenen Jahres war der Baustart des alpinen Solarkraftwerks Madrisa Solar. Dieses Projekt ist nicht nur eine technische Pionierleistung für erneuerbare Energie in den Bergen, sondern leistet auch einen Beitrag zur sicheren Winterstromversorgung der Schweiz.
Repower investiert gezielt in ein modernes und zuverlässiges Verteilnetz, das künftige Anforderungen wie dezentrale Einspeisung erneuerbarer Energien und höhere Verbrauchslasten berücksichtigt. Die Dekarbonisierung und stärkere Elektrifizierung führen zu steigendem Strombedarf. Deshalb stehen neben dem Ausbau von Produktionsanlagen auch die Digitalisierung und die Optimierung von Verteilung und Verbrauch im Fokus unserer Agenda.
Als Mitglieder des Verwaltungsrats und Teil der Begleitgruppe Nachhaltigkeit begleiten wir diese Themen mit Überzeugung und Engagement und bedanken uns herzlich bei Ihnen für das Interesse an unserer Nachhaltigkeitsarbeit.

Phyllis Scholl
Verwaltungsrätin

Gian Andri Diem
Verwaltungsrat